Vision 2018-03-20T04:10:33+00:00

Was sind wir?

Das Fab Lab erfindergarden ist wie ein Fußballverein für Technikbegeisterte. Anstatt zu zeigen wie man einen Ball ins Tor schießt, zeigen wir wie man fast alles selber herstellt und repariert.

Unsere Mission ist es Kinder und Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren langfristig zu begleiten und mit Materialien, Maschinen und Mentoring zu unterstützen und zu selbstständigen Erfindern aufzubauen.

Unsere Fußballspiele sind Maker Faires, Messen und Youtube Videos. 

Was machen wir anders?

Kein Frontalunterricht: Im erfindergarden lernt man wie im Kindergarten, spielerisch durch Ausprobieren und Nachmachen und durch Projekte die einem interessieren.

Kein Druck: Jeder kann so schnell lernen wie er möchte

Mehr als einen Plätzchenausstecher 3D Drucken: Wir nutzen Technik nicht nur, weil sie gerade im Trend liegt sondern wir wollen wirklich etwas Nützliches herstellen.

Nicht DIY: Sondern Do-it-together: Wir bauen eine starke Gemeinschaft aufbauen und helfen uns alle gegenseitig damit wir Projekte schaffen, die man alleine zu Hause nicht bewältigen könnten

Wir sind nicht nur ein Fab Lab: Sondern es gibt über 1000 von uns auf der ganzen Welt. Wir tauschen uns als Fab Academy Node jeden Woche mit Makern aus 80 Fab Labs aus

Keine Laien oder keine Medienpädagogen, die sich schnell mal ein Calliope Buch durchgelesen haben: Wir basteln und programmieren jeden Tag selber und bilden uns laufend weiter.

Nicht nur Nerds: Sondern jeder ist willkommen. Keine Frage ist zu blöd. Habe keine Angst vor der Technik.

So wenig Lernbaukästen wie möglich: Sondern wir kaufen Einzelteile und Rohmaterialien und machen mit unseren Maschinen fast alles selber. 

Nicht Nutzer: Sondern Selber-Macher. Wir wollen nicht abhängig sein von Experten. Wir wollen hinter die Kulissen schauen und Technik wirklich verstehen.

Nicht weil wir müssen basteln wir: Sondern weil wir können.

Nicht nur Kinder: Sondern wir freuen uns auf jeden Besuch und wollen auch besonders der Nachbarschaft helfen. Jeden 3. Samstag ist offenes Lab im erfindergarden.

Geschichte

Teil 1: Andreas vom Künstler zum Maker

Um für den Pixomat – ein Pixel Photobooth ein Gehäuse zu bauen,  habe ich das erste mal in einer 48 Stunden Schicht mit einem Zing Laser Cutter und drei Ultimaker 3D Druckern gearbeitet. Ich hatte keine Ahnung von 3D Design, 2D Design und die Software hatte mir ein Bekannter geschrieben. Dennoch habe ich es geschafft alles fertig zu basteln und meine Installation auf der LeWEB 2013, damals eine der größten Startup Konferenzen zu zeigen. Das hat meine Faszination für Digital Fabrication geweckt.

Danach war ich fast jeden Tag im Fablab München und hab mit den 3D Druckern und dem Lasercutter gearbeitet und bin zu jeder Maker Faire gefahren die ich mir leisten konnte, um meinen Pixomat auszustellen und andere Maker zu treffen. Ich war etwa auf der ersten und zweiten Maker Faire Rome,  der ersten Maker Faire Paris und auch auf der Maker Faire UK, die älteste Maker Faire in Europas.

Teil 2:  Andreas vom Maker zum Mentor

Da ich nicht auf meinen Wissen sitzen bleiben wollte, haben ich dann angefangen im Sommer 2014 Workshops zum Minecraft Hacken mit dem Raspberry Pi für Kinder zu geben und dann den Pi Club aufgebaut, um den Kindern ein regelmäßiges Treffen zu bieten, um mit dem Raspberry Pi zu arbeiten.

Viele Jungs dieser Anfangsgruppe kommen noch immer in den Erfindergarden und helfen mittlerweile bei Kursen und sind fester Bestandteil unseres Labs.

Im Januar 2016 bin ich dann zu SAP Hybris in die Besprechungsräume gezogen, wo ich damals im hybris lab Team gefreelanct habe und Joseph ist als große Unterstützung als ehrenamtlicher Helfer zu uns gestoßen.

Teil 3: Der Erfindergarden wird geboren – Make Almost Anything

Anfang 2016 haben dann Joseph und Andreas den Namen erfindergarden ins Leben gerufen und das erste mal auf der Make Munich die ersten Projekte vorgestellt.

Andreas hat in diesem Jahr auch die Fab Academy, das Ausbildungsprogramm des Fab lab Netzwerks absolviert. Ziel dieses Programmes ist es zu lernen wie man fast alles selber herstellen kann.

Nach Andreas Fab lab Weltreise durch Südamerika und Asien hat sind wir dann im September 2016 wirklich in den eigenen Lab Räumen gestartet.

Teil 4: Das erste Jahr erfindergarden

Im ersten Jahr in der Oefelestr in der Au haben wir schon viel geschafft. Wir haben uns als offizielles Fab Lab bei fablabs.io registriert. Wir haben eine starke Community von Nachbarn und großen Erfindern aufgebaut, haben Möbel gebaut, neue Maschinen und Werkzeuge gekauft, Workshops gegeben und viele neue Kinder und Jugendliche als neue Mitglieder und regelmäßige Besucher gewonnen.

Auch waren wir bereits einer von 4 deutschen Fab Academy Nodes und  Joseph hat als Schüler bei der Fab Academy teilgenommen. In den Sommerferien haben wir das Apokalyptisches Erfindercamp im Projekt Draussen organisiert.

Außerdem waren wir mit einer Gruppe Jugendlicher mit einem Stand auf der Maker Faire Berlin und der Maker Faire Zürich. Andreas hat weiter Minecraft Hacking Workshops in Berlin, Wien und Frankfurt gegeben. Als große Hilfe ist Mini zu uns gestoßen, der uns seitdem als Super Maker in Residence unterstützt.

Teil 5: Das zweite Jahr erfindergarden

Im zweiten Jahr haben wir viel vor. Wir werden weiter unsere Erfindungen auf Maker Faires ausstellen. Im Dezember waren wir bereits auf der Maker Faire Rom.

Wir werden unser Lab weiter ausbauen. Gerade haben wir eine Elektronikbibliothek aufgebaut und für den Wanderlaser einen eigenen Raum eingerichtet. Wir werden die Community weiter ausbauen und hoffen noch mehr Mentoren zu finden, um unsere jungen Erfinder zu supporten und zu inspirieren.

Wir werden die Nachbarschaft noch mehr in den erfindergarden einbinden und auch Schulen und Lehrer beraten, wie sie Digital Fabrication zu sich bringen können und auch in den Schulen den Erfindergeist der Kindern wecken können.